| 24-Stunden-Kick in Blaubeuren | 24 Stunden. Gib Dir den Kick. |
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Das Projekt: Alten- und Kinderheim in Allen am Rio NegroDer 24-Stunden-Kick unterstützt im argentinischen Ort Allen (sprich. "Aschen"), etwa 1300 km südwestlich von Buenos Aires am Rio Negro gelegen, ein Altenheim und Projekte für Straßenkinder, insbesondere das "PANACED". Warum wollen wir dort helfen? Obwohl Argentinien nicht an sich ein armes Land war, sind aufgrund unterschiedlicher Ursachen weite Teile der Bevölkerung verarmt. Die Zahl der Arbeitslosen ist horrend. Alkoholprobleme und Gewalt in den Familien und auf der Straße sind die Folgen. Davon besonders betroffen sind natürlich die Kinder. Wie helfen wir? Dazu nutzen wir die ausgezeichneten Kontakte zu Pfarrer Reiner Kalmbach, Gemeindepfarrer in Allen. Die Familie Kalmbach kommt ursprünglich aus dem Remstal und lebt schon seit über einem Jahrzehnt in Argentinien. Durch die Spenden in den vergangenen Jahren konnte für das Altenheim und das PANACED eine relativ gesunde Basis geschaffen werden, zahlreiche Investitionen verbesserten die Situation und verringerten die laufenden Ausgaben. So hat etwa die Bohrung nach frischem Trinkwasser den teuren Kauf von trinkbarem Wasser auf Dauer entbehrlich gemacht. Die Wärmeisolierung des Daches spart jährlich Heizkosten In diesem Jahr wollen wir vor allem für ein Projekt zur Drogenprävention und für eine Kücheneinrichtung für einen Mittagstisch für Kinder sammeln, die nicht den Weg ins PANACED finden. Es handelt sich um bolivianische Einwandererkinder, deren Väter abseits der Stadt bei der großen Mülldeponie unter einfachsten Bedingungen Lehmziegel herstellen. Maruca hat sich der Not der Kinder angenommen und bietet täglich einen Mittagstisch an. Sie benötigt aber dringend eine bessere Küchenausstattung, um diese Hilfe effizient und dauerhaft leisten zu können. Ein Gemeindegremium vor Ort hat diese Spendenschwerpunkte benannt. Vertreter aus Blaubeuren und ganz Württemberg konnten sich im Rahmen einer Bildungsreise erst im vergangenen Herbst ein Bild von der Notwendigkeit der Hilfsmaßnahmen machen. Mittagstisch für bolivianische Einwandererkinder bei Maruca
Bei dem Projekt zur Drogenprävention handelt es sich um eine Aufklärungskampagne zur gefährlichen Paco-Droge. Diese hauptsächlich aus Zwischen- und Abfallprodukten der Kokain-Herstellung bestehende Droge kann schon bei einmaliger Einnahme bleibende Hirnschäden hinterlassen und stellt daher für die Jugendlichen eine erhebliche Gefahr dar. In den vergangenen Jahren flossen viele Spenden direkt in eine Einrichtung für Straßenkinder, das PANACED. Neben den direkten Verbesserungen (Grundstückskauf, Sanierungen etc.) konnte dadurch auch die öffentliche Aufmerksamkeit für das PANACED enorm verbessert werden. Im Moment ist daher die Lage aufgrund öffnetlicher Gelder relativ stabil, so dass in diesem Jahr keine Gelder direkt für die Einrichtung vorgesehen sind. Straßenkinderheim PANACED
Im Herbst 2004 haben fünf 24-Stunden-Kicker zusammen mit dem Evangelischen Jugendwerk Argentinien und das PANACED besucht, um die guten Kontakte zu vertiefen. Sie wollten die Situation der Kinder mit eigenen Augen sehen, mit dem eigenen Herzen erfühlen. Es war für alle ein sehr bewegender Tag. Natürlich wurde dabei auch Fußball gespielt. Nach einem wundervollen Match (20:19 für "Argentinien") überreichten die Blaubeurer den Kindern einen originial 24-Stunden-Kick-Spielball. Besuch der Kicker im PANACED
Einen zweiten Spendenschwerpunkt stellt das Altenheim der Kirchengemeinde Allen dar. Nachdem sämtliche Hilfen durch den Staat eingestellt wurden, ist das Altenheim der evangelischen Kirchengemeinde inzwischen das einzige verbliebene Heim, in dem Senioren in Würde ihren Lebensabend verbringen können. Das Team um Heimleiterin Thea Kalmbach investiert viel Energie und Herz, um eine kleine Oase der Menschlichkeit in einem von Armut zerrütteten Umfeld zu erhalten. In den letzten Jahren konnte dem Heim die Einrichtung eines Pflegezimmers und eine Erweiterung um drei kleinere Häuschen finanziert werden. Durch die Aufstockung von 18 auf 25 Plätze könnte das Heim sich langfristig selbst tragen. Altenheim
Im Herbst 2008 war eine Gruppe junger Erwachsener mit dem Evangelischen Jugendwerk für drei Wochen in Allen, um selbst bei der Erweiterung Hand anzulegen. Die Häuschen sind in dieser Zeit ein ganzes Stück gewachsen - und natürlich auch die Beziehungen drumherum. Noch Fragen?Fragen zum Projekt beantwortet auch gerne direkt das |
Stand: 01.03.2012 |
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