VolontärInnen als sicheres Standbein der Partnerschaft.

Sicher ist es auch der Reiz des Fremden, der Menschen aufbrechen lässt, um in ferne Länder zu reisen und sich dort zu engagieren. Altruismus oder einfach Abenteuerlust? Die Mühe, die Herausforderung, sogar die Entbehrung und das Risiko, das damit eingegangen wird, ist vielen der VolontärInnen nicht klar – dennoch brechen sie auf in unbekanntes Land. Seit mehr als zehn Jahren pflegen wir innerhalb der Partnerschaft mit den argentinischen Partnern einen regen Austausch an jungen engagierten Freiwilligen. Da gibt es Interessierte aus Asch, Gerhausen, Blaubeuren oder Seißen, die Möglichkeiten suchen für einen überschaubaren Zeitraum von drei, vier, fünf  Monaten Erfahrungen zu sammeln und sich zu engagieren. Und dann gibt es die jungen Menschen, die im geregelten und begleiteten Freiwilligendienst für ein Jahr weltwärts (so heißt übrigens auch das Bundesprogramm) ziehen und Erfahrungen fürs Leben sammeln. Ja, es sind Bildungsprogramme und ja, sie verändern fürs ganze Leben.

Seit mehr als zehn Jahren haben wir junge Menschen aus Argentinien für jeweils ein Jahr bei uns in Blaubeuren. Sie lernen eine Sprache (oft sogar schwäbisch neben deutsch), eine Kultur und ein fremdes Land kennen. Sie unterstützen die Arbeit des Evangelischen Jugendwerks und sammeln Erfahrungen. Sie erleben Gruppenstunden, Jungscharen, Büroarbeit, Kinder- & Jugendfreizeiten, Gremien und vor allem das alltägliche Leben. Vieles werden sie begrüßen und positiv bewerten (zum Beispiel die Sicherheit, die Zukunftsperspektiven, die Zuverlässigkeit), anderes werden sie vermissen (oft sind es die Improvisation, die Unbekümmertheit, die Herzlichkeit). Sie engagieren sich, sie stellen Fragen und müssen sich mit Vielem auseinandersetzen. Den 24-Stunden-Kick haben sie alle bewundert und sich über das Engagement für ihr Land und für die Projekte gefreut. Warum macht ihr das? Womöglich ist der Kick eine ähnliche Grenzerfahrung wie ein Auslandsvolontariat, eine Herausforderung, ein Calling – und im Anschluss das Wissen: „I did it“. Und wie die KickerInnen nach dem Kick ihre Gliederschmerzen heldenhaft ertragen und die Wunden lecken, so ist auch das Nachhause kommen für die Freiwilligen. Jetzt heißt es neue Erfahrungen mit dem alten Trott in Verbindung, womöglich sogar in Einklang zu bringen und damit ist erneut eine auch schmerzliche Herausforderung verbunden. Mit jungen Menschen das Leben zu entdecken und zu lernen, ist ein Anliegen des EJW – mit den Freiwilligendiensten ist das sehr erfolgreich möglich. Und auch das soll nicht verschwiegen bleiben: ohne die großzügige Unterstützung von wenigen privaten SpenderInnen (also nicht den 24-Stunden-Kick-Spenden) wäre auch diese gewinnbringende Arbeit nicht möglich. Sie sind Teil der Partnerschaft und Garant für Perspektive und Nachhaltigkeit.

Um auch in diesem Jahr, ohne den Kick, die Partner in Argentinien zu unterstützen, könnt ihr die Sonder-Spendenaktion noch bis zum 21.06.2020 um 12:00 Uhr mit einer Registrierung als Sponsor hier unterstützen.

… oder ihr überweist die Spende direkt auf das Konto des Evangelischen Jugendwerks

IBAN: DE28 6305 0000 0001 6312 96

BIC: SOLADES1ULM

Mit dem Verwendungszweck: „Sonder-Spendenaktion 2020 Argentinien“

Ihr könnt uns außerdem bei der Aktion unterstützen, indem ihr kräftig die Werbetrommel rührt und diese Mail weiter verteilt. Vielen Dank! Auch im Namen unserer argentinischen Partner

Für Fragen, Anmerkungen und Kritik, wendet euch bitte an folgende Mailadresse:

info@24-stunden-kick.de

Und hier noch die bisherigen Volontärinnen und Volontäre:

Abri
Benja
Carla
Cindy
Cyntia
Daniel
Griselda
Mariangeles
Orelis
Victoria


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