Der Freitag vor dem Kick

Der Freitag ist an einem 24-Stunden-Kick der letzte Tag der eigentlichen Vorbereitungen und der erste Tag des Kicks. Am Mittag geht es beim Aufbau der Zelte und der Elektrik weiter, die Getränke werden angeliefert und die Hinweisschilder in der Stadt verteilt. Der ein oder andere Spieler hat sich auch schon am Tag zuvor oder am frühen Morgen auf die Reise zum Plätzle gemacht, wenn er eine weitere Anreise für das besondere Ereignis hat. Der Abschluss des Aufbaus am Freitag bildet fast traditionell das Aufstellen des Moderationsturms. Ist hier schließlich auch das Dach aufgesetzt und befestigt geht es oft direkt in den ersten Programmpunkt des Kicks über.

Bei der Spieler-Party kommt es Jahr für Jahr zu schönen Szenen, schließlich sieht man einige Gesichter jedes Jahr ausschließlich an diesem Termin wieder. Man begrüßt sich herzlich, bevor die ersten Sticheleien zwischen Semis und den Jugendwerklern ausgetauscht werden. Jeder Spieler checkt ein, erhält wenn nötig sein neues Trikot und anschließend werden die letzten generellen Infos verteilt.

Nach einer kurzen Regelkunde in Sachen „ist der Ball im aus?“ mit Peter Mayer, die aufgrund des fehlenden Schiris angeblich jedes Jahr gemacht werden muss, geht es in den beiden Teams weiter. Der Einlauf wird besprochen, die Taktik wird festgelegt und zu guter Letzt werden für das anstehende Spiel noch die je zwei Kapitäne gewählt bzw. manchmal auch bestimmt. Den Abschluss der Spielerparty bildet die Absprache in den Wechselteams. Wie jedes Jahr sind beide Mannschaften auf fünf Wechselteams aufgeteilt, von welchem zu jeder Zeit je ein Spieler bzw. eine Spielerin auf dem Plätzle stehen soll. Damit nicht Jeder dauerhaft am Plätzle sein muss, erfolgt gerade für die Nachtstunden eine genaue Absprache, sodass jeder möglichst viel Schlaf bekommen kann.

Ob die Spieler in diesem Jahr gar vier bis fünf oder nur zwei Stunden Schlaf bekommen, ist nicht die größte Sorge … aufgrund der aktuellen Situation herrscht statt buntem Treiben gähnende leere rund ums und auf dem Plätzle. Dann wohl 2021 wieder … so wie jedes Jahr!



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