Ein Kick wie jedes Jahr … aber nicht hinter den Kulissen!

Bevor es los geht mit dem 23. 24-Stunden-Kick einige Worte von Albrecht Reuß, dem Kick-Urgestein und Ideengeber. Darüber hinaus war er schon immer der Kopf des Orga-Teams, welches sich hinter den Kulissen um Alles rund um den Kick kümmert und wie der Name schon sagt, für die komplette Organisation verantwortlich ist. In diesem Jahr gibt er das Zepter nun an Basti, Jona, Julius und Wolle weiter. Alleine die Tatsache, dass vier Leute diese Aufgabe übernehmen, zeigt was Albi die letzten Jahre bzw. sogar Jahrzehnte geleistet hat. Ein großes Dankeschön auf diesem Weg für alles geleistete!

So ein 24-Stunden-Kick ist eine ungemein faszinierende Angelegenheit. Wie vieles im Fußball verbraucht er sich nicht, sondern wird mit jedem Jahr um eine Geschichte, eine Facette, eine Statistik reicher. Gerade durch das In-Bezug-Setzen der Gegenwart zu einer reichhaltigen Historie wird der einzelne Moment zusätzlich mit Bedeutung aufgeladen. Ergo ist der 24-Stunden-Kick auch in seiner 23. Auflage jung wie eh und je.

Zur Beschreibung des immer wiederkehrenden Kribbelns ist kein Vergleich zu groß. Es ist wie bei einer Fußball-Weltmeisterschaft, welche der herrschenden Meinung nach auch nie langweilig wird. Wobei: Dieser Vergleich ist nun doch insofern schief, als dass das „Geschäft“ beim 24-Stunden-Kick ein wahrlich ganz anderes ist als bei einem Fifa-Worldcup-Registered-Trademark und nicht aus Profit, sondern aus Spenden und Helfen besteht.

Außerdem: Beim 24-Stunden-Kick werden Heldinnen und Helden nicht nur auf dem grünen Rasen, pardon, dem roten Kunststoff geboren, sondern in beinahe selbem Maße daneben: Beim Service-Team, bei der Moderation, beim Verkaufen, der Technik – und ja, auch bei der ganz normalen Organisation über das Jahr. Es beeindruckt mich heute noch mehr als vor zwanzig Jahren, wie hier so viel Treue und Verbundenheit zusammenkommen, dass jeder Griff sitzt, jede weiß, was sie zu tun hat, und auch neue Engagierte in dieser stabilen Truppe ein gutes Betätigungsfeld finden.

Den vier neuen Köpfen an der Spitze der Organisation wünsche ich gutes Gelingen und die nötige Gelassenheit. Auch wenn viele wissen, was zu tun ist, braucht es doch immer welche, die vorne den Kopf hinhalten. Dafür gebührt den Jungs großer Dank!

Seit es den 24-Stunden-Kick gibt (abzüglich drei Monaten), lebe ich nicht mehr in Blaubeuren. Das ist eine lange Zeit. Insofern ist es jetzt „schon auch irgendwie“ (Jogi Löw) gut, den Stab zu übergeben. Oder, frei nach Philipp Lahm: Wenn ich auf diesem Niveau (welchem auch immer) noch ein paar Jahre spielen möchte, muss ich mich jetzt auf das Wesentliche konzentrieren. In diesem Sinne ein herzliches: Kick auf!“

Albi Reuß



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